Zumindest bei den Netbook-Ankündigungen macht Asus derzeit niemand was vor. Der schon längst vorgestellte Eee PC 901 mit über sieben Stunden Laufzeit und genügsamer Intel-Atom-Hardware ist noch nicht im Handel, da schiebt Asus den Eee PC 900A hinterher. Den Neuling soll es ab 18. August für 299 Euro geben, und er hat gute Chancen, mit seiner Anwesenheit dafür zu sorgen, dass die Netbook-Gemeinde bei den Eee PCs etwas den Überblick verliert.
Der Eee PC 900A entspricht äußerlich dem Eee PC 900, hat aber die Hardware vom Eee PC 901 unter der Haube: Ein Intel Atom N270 mit 1,6 GHz und Chipsatz 945GME, 1 GByte RAM und 8 GByte SSD-Massenspeicher (der Eee PC 901 hat 12 GByte). Anders als beim Eee PC 900 und 901 stattet Asus den Eee PC 900A mit Linux aus. In der Mitteilung über den Eee PC 900A erwähnt Asus nicht, ob die Linux-Installation das übersichtliche Frontend des Eee PC 701 4G zeigt. Dessen Anwendungen sind in die vier Registerkarten Internet, Arbeiten, Lernen, Spielen unterteilt; eine weitere enthält Systemprogramme.
Alle drei, also Eee PC 900, 900A und der 901 in leicht geändertem Gehäuse haben ein 8,9-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1024 × 600 Pixeln, was für Windows XP und für das angepasste Linux ausreicht – häufiges Scrollen bei manchen Anwendungen ist aber notwendig.
Bildquelle: Asus Asus will den Eee PC 900A mit einem 4400-mAh-Akku ausstatten, das sind 32 Wh. Legt man die Leistungsaufnahme des Eee PC 901 wegen der wohl identischen Hardware zugrunde, dann würde der 900A je nach geforderter Rechenleistung zwischen 3,1 und 4,9 Stunden lang laufen, was deutlich länger ist als beim 900 und dem 701 4G.
Warum Asus sein Linux allerdings nicht im Eee PC 901 anbietet (ihn wird es nur mit Windows XP geben), darüber kann derzeit nur spekuliert werden. Der Eee PC 901 hat wegen seines großen Akkus eine Laufzeit von 4,8 bis 7,5 Stunden, hat das stabilere Display-Gelenk und ist von vornherein auf die Atom-Hardware ausgelegt. Stattdessen kommt Atom-Hardware mit Linux in den Eee PC 900, der bislang mit Celeron M und Windows XP lief.
Zusammen mit dieser Ankündigung hat Asus Preissenkungen für bisherige Modelle bekannt gegeben. Der Eee PC 701 4G (mit Linux, mal heißt er 4G, mal 701) kostet jetzt 249 Euro und der Eee PC 900 (Windows XP) kostet 349 Euro.
Die kommende Ausgabe der c't enthält einen Test aller neun in Deutschland verfügbaren Netbooks, inklusive eines genauen Blicks auf den Atom-Prozessor und Tipps zum Arbeiten mit Netbooks. Die Ausgabe 18/08 der c't ist ab Montag (18. August) am Kiosk erhältlich. (jr/c't)
Mittwoch, 13. August 2008
Eee PC 900A mit Linux und Atom-Hardware
Dienstag, 12. August 2008
Marathon-Netbook Eee PC 901
Mini-Notebooks mit abgespeckter Hardware und einem unglaublich niedrigen Preis zwischen 200 und 400 Euro sind der Laptop-Trend des Jahres. In atemberaubender Geschwindigkeit warfen die Hersteller in den letzten Wochen ihre Versionen der Netbooks – so die Intel-Bezeichnung für die Geräteklasse – auf den Markt. Bislang sind sechs Netbook-Serien in verschiedenen Konfigurationen im Handel, weitere vier Serien sind angekündigt.
Damit die Konkurrenz Asus nicht überrollt, muss das Unternehmen handeln: Bereits wenige Wochen nach dem Verkaufsstart des Eee PC 900 mit Celeron M folgt jetzt im August der Eee PC 901 mit Atom-Plattform, die genügsamer und bei vielen Anwendung flotter zu Werke geht.
Im Vergleich zum Vorgänger kommt der Eee PC 901 mit anderer Form und neuem Innenleben, aber gleicher Tastatur. Das Gehäuse hat wegen des hinten nach unten herausragenden Akkus eine auffällige Keilform. Das Display liegt sehr gut geschützt im stabilen Deckel, der ein belastbares Scharnier hat. Den Eee PC 901 gibt es in Weiß und – wie unser Testgerät – in Schwarz. Besonders bei letzterem stören Fingerabdrücke, weil mit Deckel außen und Ablagefläche für die Hände innen ausgerechnet solche Flächen eine glänzende Oberfläche haben, die man besonders oft anfasst. Zwar soll zu einem bis dato ungenannten Zeitpunkt noch eine Linux-Version den Weg zum Eee PC 901 finden, doch vorerst kommt er nur mit Windows XP.
Dienstag, 22. Juli 2008
Freitag, 18. Juli 2008
Test: Asus Eee PC 900 - PC-WELT
Ab 26.Juni schickt Asus den Eee PC 900 ins Rennen: Das zweite Modell des erfolgreichen Mini-Notebooks arbeitet mit Windows XP. Das ist nicht der einzige Unterschied zum Linux-Vorgänger Eee PC 701.
Für den Eee PC mit Windows verlangt Asus 399 Euro – 100 Euro mehr als für die Linux-Version. Beim Eee PC 900 sind die Lautsprecher vom Display auf die Unterseite des Gehäuses gewandert. Deshalb hat der Eee PC 900 mehr Bildschirmfläche: Das Display ist 8,9 Zoll groß und zeigt eine Auflösung von 1024 x 600. Die eignet sich zum Surfen deutlich besser als die mickrigen 800 x 480 der Linux-Variante, die zum häufigen Scrollen zwang. Dennoch meckerten einige Webseiten auch beim Eee PC 900 wegen der geringen Auflösung. Windows kommt aber gut mit 1024 x 600 Bildpunkten zurecht: Abgeschnittene Dialog-Boxen und ähnliche Handhabungshindernisse begegneten uns im Test nicht. Allerdings erscheinen Icons und Schriften sehr klein auf dem Display.
Mehr Hardware für Windows: Etwas mehr Festplattenplatz hat der Windows-Eee-PC auch bekommen: Neben der 4-GB-Flashplatte mit dem Betriebssystem – einem vollwertigen Windows XP Home mit Service Pack 2 – steckt eine weitere 8 GB große Platte im Mini-Notebook: Darauf belegt die von Asus vorinstallierte Software – unter anderem Microsoft Works 9, Sun Star Office, Skype und die Windows-Live-Dienste – rund 1,2 GB. Die Betriebssystem-Platte ist übrigens deutlich schneller als die Disk mit den Programmen. Insgesamt waren bei unserem Testgerät rund 8 GB frei: Wer Videos und Fotos auf dem Eee PC speichern will, sollte also nach wie vor die Investition für eine externe Lösung wie USB-Festplatte oder SD-Karte einplanen.Akkulaufzeit: Der Eee PC 900 wiegt genau ein Kilogramm – rund 80 Gramm mehr als der Linux-Vorgänger: Trotzdem hat der Akku der Windows-Variante ein geringeres Fassungsvermögen (32 Wh gegenüber 38 Wh). Im Test wirkte sich das nicht negativ aus: Ohne Last war beim Eee PC 900 zwar 15 Minuten schneller Schluss. Beim Abspielen eines DivX-Videos hielt er allerdings eine halbe Stunde länger durch als das Linux-Modell. Der Grund: Die CPU-Last liegt mit rund 20 Prozent unter Windows deutlich niedriger als bei der Video-Wiedergabe unter Linux. Tempo: Bei der Rechenleistung hat sich kaum etwas getan: Auch im Windows-Mini sitzt der betagte Celeron M 353 mit Dothan-Kern (900 MHz) – also keine Spur von Intel Atom. Daher liegt die Leistung des Eee PC 900 deutlich hinter dem, was derzeit selbst die billigsten Notebooks bieten. Im PC Mark 05 erreichte der Eee PC 900 beispielweise 1085 Punkte. Notebooks mit einem Celeron M 540, die es derzeit – allerdings ohne Betriebssystem – schon für unter 400 Euro gibt, schaffen locker das Doppelte.Handhabung: Zum Surfen reicht die Leistung des Eee PC 900 allerdings, und auch sonst geht die Arbeit am Mini-Notebook unter XP dank 1 GB RAM ausreichend flott von der Hand. Längeres Tippen macht aber auf der kleinen Tastatur wenig Spaß – viel mehr als Mail und Chatten ist mit dem Eee PC nicht drin: Dank der 1,3-Megapixel-Web-Cam bekommt man seinen Gesprächspartner dabei auch zu Gesicht. Online geht der Asus-Zwerg übrigens nach wie vor über Netzwerkkabel oder 11g-WLAN – ein integriertes UMTS/HSDPA-Modem fehlt. Mangels PC-Card-/Expresscard-Steckplatz lässt es sich auch nicht elegant nachrüsten: Will man per Mobilfunk ins Internet, muss man einen passenden USB-Stick anflanschen. Die Modembuchse am Gehäuse hat Asus beim Eee PC 900 übrigens weggelassen: Das Linux-Modell besaß zwar den Modemanschluss, aber kein Modem. Asus wertet beim Eee PC 900 den Touchpad auf: Mit Fingergesten können Sie zum Beispiel die Windows-Lupe aufrufen oder Bilder vergrößern. Echtes iTouch-Gefühl kommt damit aber aufgrund des recht kleinen Touchpad-Feldes nicht auf.Ergonomie: Wie beim Linux-Modell leuchtet auch beim Eee PC 900 das Display nicht besonders hell – die durchschnittliche Helligkeit liegt bei mauen 92 cd/m2. Dank der matten Oberfläche und des hohen Kontrasts kann man es aber auch draußen noch einigermaßen gut ablesen, wenn man im Schatten sitzt. Die Helligkeit lässt sich außerdem sehr weit herunterregeln: Wer den Eee PC als Surfmaschine mit ins Bett nehmen will, stört so weder den Lebenspartner noch ruiniert er sich die Augen. Kleinere Nervereien bleiben Ihnen auch beim Eee PC mit Windows nicht erspart: Im laufenden Betrieb lädt der Akku schneckenlangsam, denn das Netzteil ist sehr schwachbrüstig. Der Lüfter ist häufig im Betrieb: Messtechnisch schneidet er dabei mit 0,5 Sone zwar gut ab. Sein Laufgeräusch, das an eine summende Mücke im Schlafzimmer erinnert, nervt aber gewaltig. Fazit: Asus hat den Eee PC passend für Windows aufgepeppt: Größeres Display, mehr RAM und Plattenspeicher garantieren, dass Sie auch mit dem Microsoft-Betriebssystem unkompliziert arbeiten können. Doch das hat seinen Preis: Der liegt mit 400 Euro zwar immer noch sehr niedrig. Doch dafür (oder ein wenig mehr) bekommen Sie heute schon ein Standard-Notebook mit großem 15,4-Zoll-Display, das deutlich leistungsfähiger und besser ausgestattet ist als der Zwergen-Laptop von Asus. Der Clou am EEE-PC 900 ist deshalb nicht der Preis, sondern das geringe Gewicht und die taschenfreundliche Größe. Als Mini-Notebook für unterwegs ist er nämlich immer noch konkurrenzlos günstig. Eine Linux-Variante des Eee PC 900 ist laut Asus für Deutschland übrigens derzeit nicht geplant. In einigen Online-Preisvergleichen und auch bei Ebay wird das 900er-Modell allerdings mit Linux und mit 20 GB-Festplatte (eigentlich zwei Platten 4 GB plus 16 GB) angeboten: Hier handelt es sich um die Variante, die Asus im April 2008 beispielsweise in Hongkong verkaufte.
Mittwoch, 2. Juli 2008
Mittwoch, 18. Juni 2008
Sony integriert Google in PSP
Sony Computer Entertainment hat für die Playstation Portable (PSP) ein neues Firmware-Update auf Version 4.00 veröffentlicht. Trotz der neuen Versionsnummer fallen die Neuerungen eher spärlich aus. So kann die PSP nach dem Update direkt aus dem XMB-Menü heraus Anfragen an die Suchmaschine von Google starten. Dazu muss die Taschenkonsole über WLAN mit dem Internet verbunden sein. Darüber hinaus lässt sich die Abspielgeschwindigkeit der Videos nun über das digitale Steuerkreuz beschleunigen oder abbremsen. Das Update kann über eine WLAN-Verbindung direkt aus dem PSP-Setup geladen werden. Sonys offizielle PSP-Seite listet die Version 4.00 bislang noch nicht als separaten Download.






